Welcome to NO MORE Silence, Speak Your Truth.

This is a space where survivors of trauma and abuse share their stories alongside supportive allies.

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🇩🇪
Survivor story

Ein Leben lang - doch jetzt ist Schluss!!

Original story

Message of Healing

Heilung bedeutet für mich, aktiv zu werden, laut zu sein und sich aktiv für alle Opfer einzusetzen

Es fängt an im Teenager-Alter. Ich war 14 und mit meiner Freundin unterwegs - wir wollten dazu gehören. Oftmals wurden wir überredet und genötigt sexuelle Handlungen vorzunehmen: Zuerst mit Alkohol und Cannabis "abgefüllt und willig" gemacht werden, dann stetiges überreden zu sexuellen Handlungen bis hin zur Androhung von Gewalt. Sagte ich nein, so wurde mein "Ruf" geschändet und im ganzen Dorf sprach man über mich, wie über eine Hure. Es waren viele Männer, immer die gleiche Masche. Ich fühle mich schuldig, da ich kaum verstand, dass das nicht richtig ist und "normal" ist. Immer wieder suchten die Täter gezielt Situationen, um diese auszunutzen.  Meinen ersten Freund hatte ich mit 16. Er nötigte mich, mein 1. Mal zu haben, als ich betrunken war. Ich habe mich danach schrecklich gefühlt und hatte Schmerzen. Ich hatte ein strenges Elternhaus, oft Hausarrest, wollte aber dazu gehören und Freunde haben. So lief ich oft weg und feierte oftmals mit meiner Freundin und geriet in gefährliche Situationen. Wir sind z.B. per Anhalter gefahren: 3 Männer haben uns nicht aus dem Auto gelassen, uns in Gegenden gefahren, die wir nicht kennen, uns nicht raus gelassen. Ich schlief dann dort in einem Bett, damit wir am nächsten Tag mit dem Taxi heim können. Im Schlaf bemerkte ich dann, dass ein Penis in mir steckte - ich bin davon aufgewacht. Von einem Mann, den ich nicht kannte und mind. 10 Jahre älter als ich war. Ich war zu dem Zeitpunkt 17. Ich erstarrte und lies es über mich gehen, in der Hoffnung es passiert mir nicht mehr. Mein zweiter Freund nahm mich mit zu seinem besten Freund. Er wollte dort Sex haben - ich fühlte mich dazu gezwungen, da ich sonst nicht heimkäme. Dabei kam sein bester Freund dazu, war wohl eine abgesprochene Sache (nur ohne mich). Ich hatte keine Möglichkeit nein zu sagen oder zu entkommen. Ich ließ es über mich ergehen. Ich wusste es nicht besser. Ein anderes mal war ich ebenfalls in einer Clique draußen unterwegs. Sie wollten rumfahren, ich fuhr mit. Dann war ich mit einem Mann allein in der Wohnung. Er sperrte mich ein und wollte mich zum Sex überreden. Ich entkam, indem ich mich stark gewehrt hatte. Er drohte mir Gewalt an. Ich stand an der Straße, wusste nicht wo ich war - über 1 Std. weg von meinem zu Hause. Eine Frau nahm mich dann per Anhalter mit. Mit 20 lag ich oftmals am nahgelegenem See und genießte das Wetter. Drei Vorfälle gab es am See: beim 1. Mal stand nackt ein Mann hinter mir und befriedigte sich selbst. Beim zweiten Mal, an einem anderen Tag legte sich ein Mann nackt nur ein Meter entfernt von mir sich hin. Er war locker 50 Jahre alt. Ich erstarrte und hatte Todesangst, das wenn ich mich bewege, er näher kommt und mir was antut. Erst als eine weitere fremde Person auftauchte, zog er sich an. Beim dritten mal, ähnliches und ich schrieb meiner Freundin, dass sie bitte kommen soll. Als sie kam, ging der Mann davon. Im Urlaub war ich mit einer Freundin unterwegs, wir waren 24. Es entblösste sich ein kleiner alter Mann vor uns, zeigte seinen nackten Penis und rief, ob wir Sex haben wollen.  Mit 25 hatte ich eine Affäre. Der Mann wurde beim Sex so aggressiv, beginn mich stark zu schlagen und zu würgen. Ich sagte, das ich das nicht möchte - er ignorierte mich. Ich fühle mich dermassen missbraucht. Von einem weiteren Freund lies ich mich in einen "Sex"Club überreden. Ich dachte, ich bin cool und kann das und das das normal ist und von einem erwartet wird. Dort wurde ich extrem begafft und von extrem älteren Männern angefasst. Anschließend sagte mein Freund mir, dass ich schmutzig sei (andere haben mich angefasst und ich sei dafür verantworltich) - er könne nun nicht mehr mit mir zusammen sein.  Ich war in Mallorca im Urlaub mit 25 und buchte eine Ferienwohnung über AirBnB. Der Host war sehr freundlich, es war seine 2. Wohnung die er stetig vermietet- so stand es online. Ich war dort immer allein und fühlte mich wohl. Da ich die ganze Wohnung gebucht hatte, sperrte ich das Schlafzimmer nicht ab. In der letzten Nacht wachte ich von einer Berührung auf: Plötzlich saß der "freundliche" Vermieter nackt an meinem Bettrand und streichelte mein Bein. Ich war so perplex und fragte ihn, was das soll. Er meinte nur, er habe seinen Schlüssel verloren. Ich zeigte auf meinen und sagte ihm, er solle diesen nehmen und raus gehen. Erst nachdem ich mehrmals ihn aufgefordert habe zu gehen, lies er von mir ab. Ich war in Panik danach. Es waren "nur" noch 4 std, bis ich zum Flughafen musste. Ich packte dennoch sofort meine Sachen und floh aus der Wohnung. Er wollte mir dann dabei noch behilflich sein - und akzeptierte mein Nein nicht. Als ich rausging, sah ich, dass die Besenkammer offen stand und dort eine Matratze etc. lag - ich glaube, dass er dort heimlich jede Nacht geschlafen hat. Ekelhaft, ich hoffe es ist mir nicht mehr passiert. Ich schrieb ihm eine schlechte Rezension und erzählte dies öffentlich und meldete es der Plattform. Er stellte mich als notgeil da, dass ich lügen würde und das ich was von ihm wollte.  Mit 25 war ich mit guten langjährigen Freunden auf einem Geburtsag. Wir übernachteten dort auf einem Sofa: ich alleine auf einem Zweisitzer, ein "guter Freund" und seine Freundin auf dem angrenzendem Sofa. Dann bemerkte ich im Schlaf einen Finger in mir und wachte auf. Als ich sah, dass er mich anfasste, sprang ich auf und schloss mich ins Bad ein. Ich konfontierte ihn damit, er verhamrloste es. "Ich hätte es gewollt". Seine Freundin bekam nichts mit. Doch diesmal schwieg ich nicht! Und war das erste mal stolz auf mich: Ich öffente mich Freunden und erzählte davon. Rückhalt war hier wenig zu finden. Ich erzählte seiner Freundin davon, sie verteidigte ihn. Seine zwei besten Kumpels ebenso und es wurde totgeschwiegen. Heute sprechen mich Fremde darauf an, nur wegen "sensationsgeilheit" und glauben mir nicht - schließlich war ich ja früher für meinen "Ruf" bekannt. Meine Perspektive der damaligen Zeit meines "Rufes" interessiert sie nicht  - schließlich bin ich schon immer extrovertiert, kontatkfreudig, "reizvoll" gekleidet und an allem selber Schuld. Ich würde mich immer anbieten. Ich hasse es so sehr, ich möchte nicht an die Zeit erinnert werden. Es war Winter, ich 29 Jahre alt: Meine Oma hatte einen Schlaganfall und musste an den Rollstuhl gegurtet werden, kann nicht sprechen oder sich bewegen. Ich lief mit ihr im Park spazieren. Es war Mittags gegen 15h und hatte einen langen Mantel, Schal etc. an. Auf einer Anhöhe tat ich mir schwer, den Rollstuhl hoch zu schieben. Es kam ein fremder, alter Mann mit Hund und fragte, ob er mir helfen kann. Ich lehnte höflich ab. Er kam dennoch hinter mich, fasste mich am Po an und schob mich hoch. Ich konnte kaum glauben, was ich da erlebe. Er ging erst von mir weg , als ich lauthals sagte, dass ich es alleine schaffe. Passanten waren unterwegs - niemand bemerkte meine hilflose Situation.

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Grounding activity

Find a comfortable place to sit. Gently close your eyes and take a couple of deep breaths - in through your nose (count to 3), out through your mouth (count of 3). Now open your eyes and look around you. Name the following out loud:

5 – things you can see (you can look within the room and out of the window)

4 – things you can feel (what is in front of you that you can touch?)

3 – things you can hear

2 – things you can smell

1 – thing you like about yourself.

Take a deep breath to end.

From where you are sitting, look around for things that have a texture or are nice or interesting to look at.

Hold an object in your hand and bring your full focus to it. Look at where shadows fall on parts of it or maybe where there are shapes that form within the object. Feel how heavy or light it is in your hand and what the surface texture feels like under your fingers (This can also be done with a pet if you have one).

Take a deep breath to end.

Ask yourself the following questions and answer them out loud:

1. Where am I?

2. What day of the week is today?

3. What is today’s date?

4. What is the current month?

5. What is the current year?

6. How old am I?

7. What season is it?

Take a deep breath to end.

Put your right hand palm down on your left shoulder. Put your left hand palm down on your right shoulder. Choose a sentence that will strengthen you. For example: “I am powerful.” Say the sentence out loud first and pat your right hand on your left shoulder, then your left hand on your right shoulder.

Alternate the patting. Do ten pats altogether, five on each side, each time repeating your sentences aloud.

Take a deep breath to end.

Cross your arms in front of you and draw them towards your chest. With your right hand, hold your left upper arm. With your left hand, hold your right upper arm. Squeeze gently, and pull your arms inwards. Hold the squeeze for a little while, finding the right amount of squeeze for you in this moment. Hold the tension and release. Then squeeze for a little while again and release. Stay like that for a moment.

Take a deep breath to end.